Formaldehyd Test im Innenraum
Formaldehyd Test im Innenraum
Formaldehyd ist eines der am intensivsten untersuchten Chemikalien in der Umweltanalytik. Als einfachster Aldehyd ist es bei Raumtemperatur ein stechend riechendes Gas, das aufgrund seiner hohen Reaktivität sowohl als industrielles Bindemittel (z. B. in Spanplatten) als auch als Konservierungsstoff geschätzt wird. Doch genau diese Reaktivität macht es gesundheitsgefährdend: Formaldehyd kann Proteine und DNA im Körper verändern, gilt als krebserregend und reizt bereits in kleinsten Mengen die Schleimhäute.
Zur Prüfung der Innenraumluft, kommen das standardisierte Prüfverfahren gemäß DIN EN ISO 16000-3 zum Einsatz. Bei dieser Methode wird ein definiertes Luftvolumen durch ein Adsorptionsmittel (mit 2,4-Dinitrophenylhydrazin beschichtetes Kieselgel, kurz DNPH,) geleitet. Das gasförmige Formaldehyd reagiert mit dem DNPH zu einem stabilen Hydrazon-Derivat. Dieses wird im Labor mittels Hochleistungsflüssigkeitschromatographie (HPLC) extrahiert und quantifiziert.









